Menschen sind verschieden! Das wissen wir. Was bestimmt aber unser Wesen? Sind es äußere, innere, genetische oder fremde Einflüsse?
Die einfache Antwort lautet: zahlreiche!

Die wissenschaftliche Psychologie ist aktuell auf diesem Stand: Wir kommen mit bestimmten Veranlagungen auf die Welt, die dann durch unserer Umwelt geformt, gefördert oder auch verformt werden. Die Grundlagen meiner Persönlichkeit stehen also schon bei Geburt fest und die Umwelt hat nur einen relativ geringen Freiraum diese zu entwickeln und zu trainieren. Gleiches gilt für meine Gemütsverfassung.

Die Typenlehre geht, um meine Persönlichkeit, meinen Wesenskern zu bestimmen, von vier Dimensionen aus. Sie helfen nicht nur meine Persönlichkeit zu beschreiben, sie helfen auch, diese zu finden und zu formulieren. Dadurch wird meine Persönlichkeit für mich und andere handhabbar.

Psychologische Dimension bedeutet, es gibt zwei Pole und dazwischen viele Abstufungen bzw. Ausprägungen.
Wichtig zu wissen ist: Keiner dieser Pole ist besser oder schlechter als der Andere!
Jeder dieser Pole hat seine Vorteile (Chancen), genauso wie sich auch Nachteile (Risiken) für jeden Pol ergeben. Erst in der Kombination der vier Dimensionen ergibt sich mein Persönlichkeitsprofil, aus dessen Kenntnis heraus ich gezielt meine Stärken (Chancen) nutzen und diese fördern bzw. Defizite (Risiken) bewusst abbauen kann.

Aus den vier Dimensionen ergeben sich 4 x 4 Kombinationsmöglichkeiten der Ausprägungen, d.h. sechzehn mögliche Personentypen. Zum Beispiel könnten die Ausprägungen

für einen EInDW-Typ (Zukunftsminister) so aussehen:

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Extrovertiert
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Introvertiert
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SinnWahrnehmer
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IntuitivWahrnehmer
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DenkEntscheider
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Fühlentscheider
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Beurteilungstyp
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Wahrnehmungstyp
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Jeder Mensch neigt in jeder Dimension zu der einen oder der anderen Ausprägung, die Intensität ist individuell verschieden. Ich benutze immer beide Ausprägungen, unbewusst habe ich aber die Neigung, der einen oder anderen Ausprägung den Vorrang zu geben. Vergleichbar ist dies mit der Händigkeit: ich benutze bevorzugt entweder die rechte oder die linke Hand, aber auch die andere nutze ich, sie ist nur nicht so geübt.

Diese Neigungen sind mir angeboren und prägten sich sehr früh in meiner kindlichen Entwicklung aus. Natürlich beeinflusst auch meine Umwelt, wie stark meine Ausprägung erfolgt oder dieser Ausprägung entgegenwirkt wird. Vollkommen meine Ausrichtung zu verändern, ist jedoch unmöglich. Hier sind Erziehungseinflüssen Grenzen gesetzt.

Durch die vier Dimensionen wird massgeblich bestimmt, was mir gefällt oder auch nicht. Ich erhalten durch sie viele Informationen über meine Verhaltens-, Gefühls- und Denkmuster.
Was bringt mir nun dieser Test?
Er wird mir neue Erkenntnisse und Spass bringen. Und um es kurz und knapp zu formulieren: eine Gebrauchsanweisung, die zwar nicht völlig umfassend ist und das kann sie auf Grund der Vielzahl von unterscheidlichen Menschen auch nicht sein, die mir im Umgang mit anderen Menschen helfen kann und, daß ist das Wichtigste überhaupt, mir hilft, meine Persönlichkeitsstärken (Chancen) zu erkennen und zu nutzen. Gleichzeitig lerne ich die Risiken meiner Persönlichkeit kennen und kann, wenn ich dazu bereit bin, an beiden arbeiten.
Ich werden sehen, das die Typenlehre mir ein besseres Verständnis meiner selbst und meiner Mitmenschen erschliesst. Sie ist psychologisch fundiert, hochinteressant und sie wird mir Spass machen.